rauchen in der Stillzeit

Die Risiken vom Rauchen in der Stillzeit

Wenn Sie Raucherin sind, und dein Kind stillen wollen, sollten Sie das auch tun. Das Stillen trägt stark zur Gesundheit des Kindes in den frühen Monaten und Jahren bei, und hilft auch der Mutter, einige Auswirkungen des Rauchens zu bekämpfen. Zumindest sollten Sie das Rauchen in der Stillzeit einstellen. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür.

Stillen und Rauchen: Die Auswirkungen vom Rauch auf Babys

Die Auswirkungen vom Rauch auf Babys

Besonders Kleinkinder sind sehr verwundbar. Ihre Gehirne und Körper entwickeln sich noch, und sind sehr anfällig für Infektionen, was permanente negative Effekte haben kann.

Deshalb ist es wichtig, alle Giftstoffe von Babys fernzuhalten, da sie sie einatmen oder über die Haut aufnehmen könnten. Die größte Gefahr ist also das Passivrauchen, durch das man unfreiwillig Nikotin, Teer und verschiedenen Krebserregern ausgesetzt ist. Diese dringen in die Lungen des Babys ein und verursachen Lungenaufblähung, Lungenkrebs, Atemschwierigkeiten und Lungenversagen.

Sie sollten außerdem im Hinterkopf behalten, dass man beim Passivrauchen nicht durch einen Zigarettenfilter geschützt wird. Deshalb sollten Sie niemals in der Nähe eines Babys rauchen. Verlassen Sie das Haus oder das Auto, wenn Sie rauchen, damit der Rauch nicht in der Nähe des Kindes freigesetzt wird und auch nicht in der Luft bleibt.

Es ist aber auch wichtig, auf die Giftstoffe (besonders Nikotin) zu achten, die sich an Körper und Kleidung festsetzen. Diese Giftstoffe färben Zähne, Lippen und Finger gelb. Nach dem Rauchen und vor dem Stillen sollten Sie Ihre Hände waschen, Zähne putzen und sich umziehen. Andernfalls wird das Baby Nikotin durch seine Haut aufnehmen.

Dies kann sehr früh zur Sucht führen! Außerdem schadet es den Blutzellen und erhöht die Herzschlagrate, was für die ohnehin schnell-schlagenden Herzen gefährlich ist, und zu Herzinfarkten und anderen Herzproblemen führen kann.

Effekte des Rauchen auf die Muttermilch

Effekte des Rauchen auf die Muttermilch

Muttermilch ist frei von den Giftstoffen des Rauchens, daher müssen Sie sich also keine Sorgen darüber machen, dass das Baby besagte Stoffe absorbiert, da diese nicht in Ihrem eigenen Blutkreislauf sind. Die Muttermilch wird also immer noch genauso gesund sein wie bei Nichtraucherinnen, aber in geringeren Mengen vorhanden sein.

Sind alle Arten von Zigaretten schädlich?

nikotinansammlung-rauchfrei-werden.at

Nicht alle Arten von Zigaretten erzeugen Rauch. Elektrische Zigaretten zum Beispiel, setzen stattdessen einen Dampf frei, der in die Lungen von Leuten in der Umgebung gelangt. Da die meisten e-Liquids Nikotin enthalten, stellt der Dampf immer noch eine Gefahr für Kinder dar, und Sie sollten zum Wohle des Kindes auch auf E-Zigaretten verzichten.

Es gelten die gleichen Vorkehrungen wie für normale Zigaretten (Hände waschen, Zähne putzen und Kleidung wechseln). Theoretisch müssen Sie während der Stillzeit nicht mit dem Rauchen aufhören, solange Sie sehr vorsichtig sind. Sicherheit und Gesundheit des Kindes sollten dafür die höchste Priorität sein. Auch wenn es viel Arbeit sein kann, jeglichen Spuren von Rauchgestank und Nikotin von ihnen fernzuhalten, sollten Sie alles tun, was nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Die sicherste Methode ist aber noch immer mit dem Rauchen aufzuhören, weil so hat das Baby auch wenn es älter wird, noch immer eine gesunde Mutter.


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1 Antwort
  1. Alexandra Beroggio
    Alexandra Beroggio sagte:

    Sie schreiben: „Muttermilch ist frei von den Giftstoffen des Rauchens, daher müssen Sie sich also keine Sorgen darüber machen, dass das Baby besagte Stoffe absorbiert, da diese nicht in Ihrem eigenen Blutkreislauf sind. Die Muttermilch wird also immer noch genauso gesund sein wie bei Nichtraucherinnen, aber in geringeren Mengen vorhanden sein.“
    Die aktuelle Literatur dazu sagt aber etwas anderes!
    siehe z.B.: http://www.bfr.bund.de/cm/343/stillen_und_rauchen.pdf
    Veränderung der Muttermilch
    Nachgewiesen ist, dass viele der zahlreichen Substanzen der Zigarette in die Milch übertreten,
    die mütterlichen Serumspiegel erreichen oder, wie es z.B. für das Nikotin gezeigt wurde,
    die mütterlichen Serumwerte übersteigen. Damit gelangen auch cancerogene Stoffe, wie
    zum Beispiel Dioxine, Benzpyrene, Nitrosamine und Schwermetalle in die Muttermilch und
    erhöhen die Konzentrationen, die aus dem mütterlichen Fettgewebe durch aktives oder passives
    Rauchen in der Schwangerschaft oder aus der Umweltbelastung durch Industriechemikalien
    resultieren.
    Die Konzentration einiger Substanzen in der Milch sind über die Länge der Rauchpause vor
    dem Stillen zu beeinflussen. Das gilt z.B. für das Nikotin mit einer Halbwertszeit von etwa 1,5
    Stunden in der Milch.

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